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Mag. phil. Birgit Kirchmayr

Geboren 1972 in Wels, studierte Geschichte und Slawistik an der Universität Salzburg, Diplomarbeit über austrofaschistische Frauenpolitik und weibliche Erinnerung.  

1997/98 Unterrichtspraktikum am BG/BRG Dr. Schauerstraße, Wels.

Seit 1997 Lektorin an der Universität Salzburg im Bereich Frauengeschichte.

Seit 1997 freie Projekttätigkeit als Historikerin:

1997-1999 Historische Recherche und Beratung sowie Regieassistenz für den Dokumentarfilm „Sonderauftrag Linz“ von Andreas Gruber zum Thema NS-Kunstraub; 1998-2001 Mitarbeiterin der Studie „Nationalsozialismus in Linz“ des Archivs der Stadt Linz; 1999-2000 Herausgabe der Biographie von Marko M. Feingold (gemeinsam mit Albert Lichtblau).

2000-2001 Historische Recherche und Beratung für den Dokumentarfilm „Sein Kampf“ von Andreas Gruber.

Seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann-Institut für Gesellschafts- und Kulturgeschichte, Universität Linz.

 

Derzeitige Forschungsschwerpunkte

     -         NS-Raubkunst/Kunstraub/Kunstrestitution

-         Gender studies/Frauengeschichte

-         Oral history/Biographie

 

Laufende Projekte

Mitarbeiterin im Projekt „Oberösterreichisches Landesmuseum 1938-1955, „Sonderauftrag Linz“ und „Collecting Point“. Aspekte des Vermögensentzuges von Kunst und der Restitution in Oberösterreich“ des Landes OÖ am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Linz.

Mitarbeiterin im Projekt „Nationalsozialismus in Oberdonau“ des Oberösterreichischen Landesarchivs (Beitrag über NS-Kulturpolitik in Oberdonau, gemeinsam mit Regina Thumser).  

Dissertation an der Universität Salzburg zu Kunstraub und Kunstrestitution in Österreich.

 

Publikationen

Birgit Kirchmayr: „Und das Ideale ist die Frau und Mutter...“ Austrofaschistische Frauenpolitik und weibliche Erinnerung, unveröff. Diplomarbeit, Univ. Salzburg 1996.

Daniela Ellmauer/Birgit Kirchmayr: Zwischen den Kriegen. Frauenleben in Salzburg 1918-1938, in: Erika Thurner/Dagmar Stranzinger(Hg.): Die andere Geschichte II. Eine Salzburger Frauengeschichte des 20. Jahrhunderts, Salzburg 1996.

Marko M. Feingold: Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh. Eine Überlebensgeschichte, Wien 2000, herausgegeben von Birgit Kirchmayr und Albert Lichtblau.

Birgit Kirchmayr: Sonderauftrag Linz. Zur Fiktion eines Museums, in: Fritz Mayrhofer/Walter Schuster (Hg.): Nationalsozialismus in Linz, Linz 2001, 557-597.

Birgit Kirchmayr: „Es ging mehr um den persönlichen Wert...“ Der NS-Kunstraub im Kontext kultureller Auslöschungspolitik, in: e-Forum Zeitgeschichte 3/4 2001. http://www.eforum-zeitgeschichte.at/3_01a6.html

Birgit Kirchmayr: Das Bild hatte den Geruch von Toten. Eine Bilder- und Lebensgeschichte im Kontext des NS-Kunstraubs, in: Juden in Mitteleuropa. Gestern. Heute, St. Pölten 2002, 138-143.

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